Reinigung

Die Heizungspflege wird zu oft auf die leichte Schulter genommen

Ein Wartungsvertrag spart Ärger und Geld

Die Heizungspflege wird zu oft auf die leichte Schulter genommen

Würden Wohnungs- und Hausbesitzer ihre Heizungsanlage wie ihr Auto behandeln, könnten sie sich viel Ärger und Geld sparen. Beim Auto ist es so gut wie selbstverständlich, es regelmäßig zur Inspektion in die Werkstatt zu bringen, bei der Heizung dagegen wird oft geschludert. Statt sie regelmäßig durch den Fachbetrieb kontrollieren zu lassen, überläßt man sie sich selbst – bis Pannen auftreten oder der Schornsteinfeger Mängel feststellt, die meistens ausgerechnet dann beseitigt werden müssen, wenn die Heizung dringend benötigt wird.

Wir raten Hausbesitzern, mit uns einen Wartungsvertrag abzuschließen. Das erspart eine Menge Ärger mit plötzlichen Betriebsstörungen, unvorhergesehenen Beanstandungen, Kosten für die Mängelbeseitigung und Kosten für zu hohen Brennstoffverbrauch.  Mit Abschluß eines Wartungsvertrages ist man bestens für die nächste Heizperiode gerüstet und vor Pannen gefeit.

Wie notwendig regelmäßige Pflege der Heizungsanlage durch den Fachbetrieb ist, wird durch den Vergleich mit einem Auto eindrucksvoll demonstriert:

Die Jahresleistung eines Heizkessels entspricht nach Betriebsstunden etwa der Laufleistung eines Kraftfahrzeugs von über 150.000 Kilometern!

Auch ältere Anlagen müssen diese Marathon- Leistung Jahr für Jahr bringen. Und etwa die Hälfte der in Deutschland laufenden Heizungsanlagen ist schon zehn und mehr Jahre in Betrieb. Beim Anblick dieser Zahlen und angesichts des Werts, den jede Anlage repräsentiert, muß es erstaunen, daß viele Betreiber die Pflege ihrer Anlage auf die leichte Schulter nehmen.

Zwar registrieren die Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerks eine Zunahme der abgeschlossenen Wartungsverträge in den letzten Jahren. Trotzdem verzichten noch immer viele Heizungsbetreiber auf die regelmäßige Wartung ihrer Anlage durch den Fachbetrieb. Nach einer aktuellen Umfrage des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sagen elf Prozent der Heizungsbetreiber, ihre Anlage brauche keine regelmäßige Wartung, neun Prozent haben noch nichts von regelmäßiger Wartung und von einem Wartungsvertrag gehört, fünf Prozent halten die Wartung für zu teuer und ein Prozent gibt an, seine Heizung selbst zu warten.

Wer diese Einstellung hat, wirft sein Geld buchstäblich zum Schornstein hinaus. Man bedenke: Wie auch beim Auto verursacht die falsche Einstellung der Technik unnötigen Energieverbrauch (und eine erhöhte Belastung der Umwelt). Beispielsweise sinkt der Wirkungsgrad eines Heizkessels, wenn der Heizungsfachmann nicht jedes Jahr den Verbrennungsraum reinigt. Ruß isoliert die Heizflächen des Kessels, und jeder Millimeter Ruß senkt den Wirkungsgrad um fünf Prozent; entsprechend steigen der Öl- oder Gasverbrauch und die laufenden Heizkosten. Mit einem Wartungsvertrag spart man diese unnötigen Ausgaben.

Unser Fachleute wissen, worauf es bei dem komplexen System Heizung mit seiner diffizilen elektronischen Regelungs- und Steuertechnik ankommt. Einem fachfremden Anbieter oder Hobby-Handwerker sollte man deshalb diese wichtige und geldsparende Aufgabe nicht überlassen.